1. Videotips:

Einfach lustig: Politikerversprechen – äh, Tschuldigung: Politikerversprecher:
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Einfach und genial: Wenn es Ihnen einmal die Sprache verschlägt, machen Sie’s so wie der demokratische Abgeordnete in den USA. Eine Rede, ohne ein einziges Wort zu sprechen. Und beobachten Sie den Blick des Redners ganz am Ende.
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Einfach sehenswert: Aviso zum Mitlachen: Ein kleiner Programmhinweis für den 27. Jänner 2012:
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Rainer Brüderle, Fraktionsvorsitzender der FDP in Deutschland, ist ein Paradebeispiel für authentische Rhetorik, sowohl was die Rede betrifft als auch was die Dialogfähigkeit in Talkshows betrifft. Er artikuliert sogar für deutsche, noch viel mehr natürlich für österreichische Ohren oft so undeutlich, daß es zum Heulen ist, aber zugleich zum Lachen reizt – aber zum herzlichen, nicht zum Auslachen. Es lohnt sich, ihn zu youtuben (sagt man das so?). Ein Beispiel führe ich hier noch an, Brüderle bei Pelzig zu Gast:
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Kleine Anmerkung zur Sicherheit: Wenn es in meinem Newsletter um Politiker geht, geht es mir nur um den rhetorischen, nicht um den ideologischen Blickwinkel.


2. Aus meiner beliebten Serie: Werden Sie klug aus meinen Fehlern!
Heute: Was, wenn wir wenig sehen? (Rede – Vorbereitung I)

„Ich Depp!,“ habe ich mir gedacht. Da stehe ich vor einer Schar von 30 Mitarbeitern einer großen Firma und rede eine Rede. Ein guter, wichtiger Auftrag. Ein interessantes, spannendes Thema. Ein exzellentes Publikum. Und alles wohl vorbereitet. Wirklich alles? Was ist nämlich geschehen?

ICH KANN MEINE EIGENE SCHRIFT NICHT LESEN!

Warum nicht? Schön geschrieben habe ich. Aber ich habe, trotzdem ich seit kurzem eine Lesebrille trage, beim Schreiben der Rede das Entscheidende übersehen: Daß ich beim Reden der Rede dann keine Brille tragen würde, ansonsten ich ja die Leute nur unscharf wahrnehmen würde.

Flugs war es aber beim Lesen der Rede geschehen um mich und mein schönes Konzept. Die Schrift war für meine unbebrillten Augen viel zu klein, äh: viel zu klein. Dank guten Vorübens habe ich gut improvisieren können. Keine Ahnung, ob das jemand bemerkt hat. Aber ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Stress pur. Das war nicht gut.

„Ich Idiot!“ Alter Redeprofi – junger Brillenträger – blöder und völlig unnötiger Fehler!

Eh-Klar-Regel: Wähle die Schriftgröße für das LESEN Deines Konzepts. Lesebrillenträger: Teste Dein Konzept ohne Brille! Logisch. Aber nicht die Theorie entscheidet über die Redequalität, sondern die Praxis!

Kleiner zweiter Tip für Ihr Konzept: Falls Sie ein A4 Format verwenden: Beschreiben Sie nur die obere Hälfte mit Ihren Stichwörtern oder Ihrem Redetext. Die untere Hälfte lassen Sie einfach leer und frei.

Warum? Weil Sie dann körpersprachlich besser rüberkommen. Sie müssen nicht ganz hinunter mit Kopf & Augen – und Sie tun sich leichter, Ihren Blick zwischen Manuskript und Publikum zu wechseln. Wähle den kurzen Blickweg, und alle fühlen sich wohler.


3. Die Notenblätter des Stefano Fiuzzi. Eine kleine Geschichte aus der Welt der Musik
(Rede – Vorbereitung II)

Vor ein paar Wochen war ich zu Besuch bei meinem guten Freund Leonardo De Lisi in Florenz. Er ist ein wunderbarer Tenor und Lehrer für Gesang am Konservatorium in Florenz.

Am Sonntag Nachmittag  hat er mich zu einer Generalprobe für ein Gesangkonzert eingeladen, das er ein paar Tage später nahe Roms geben würde.

Ich liebe Proben. Mehr noch  als die Konzerte selbst, da ich da vom geruchsintensiven Gemisch der vielen verschiedenen Haarfestiger und Parfums der Konzertbesucherinnen befreit bleibe und viel bequemer sitzen und somit viel genußvoller zuhören kann. UND weil ich die Werke viel besser lerne, wenn die Musiker zwischendurch innehalten und miteinander darüber reden, wie man das Werk noch besser vortragen kann.

In unserm Fall waren die Musiker Leonardo De Lisi und der große Pianist Stefano Fiuzzi, Schüler unseres Jörg Demus (alle Namen googlebar). Ich habe bei der Probe mit Staunen gesehen, wie sich Stefano Fiuzzi vorbereitet hat.

Unter anderem so: Er hat die Noten aus Partituren herauskopiert. Er hat die Notenpapiere zurechtgeschnitten und dann fein, sauber und akkurat auf schwarz folierte Pappendeckel geklebt.

Warum hat er das gemacht? Damit er nie umblättern muß. Damit er das ganze Lied als Ganzes vor Augen hat. Damit keine Pannen passieren können. Nun kann nicht einmal ein unerwarteter Luftzug die Noten verwehen. Und schön hat er’s noch dazu gemacht, damit auch die, die das dann sehen, nicht durch irgendetwas Unschönes irritiert würden.

Und sind sie zum nächsten Lied gekommen, hat er nur die langen rechteckigen Notenkartons auswecheln müssen. Kein Suchen. Kein Blättern. Kein Niederfalten von widerspenstig sich schließen wollenden Notenbüchern. Alles ganz einfach und praktisch und schön zugleich. Fiuzzis Augenmerk sollte ja so weit wie möglich alleine auf der wunderschönen Musik liegen. So wird’s ihm auch sicher gelingen.

Welche Schlampereien wir dagegen oft mit unsern Redekonzepten machen! Was da oft los ist mit Suchen und Blättern und Falten. Nicht nur, daß wir damit unser eigenes Rednerleben erschweren. Wir beleidigen damit auch die Augen unserer Zuhörer! Und ihre Ohren gleich mit dazu.

Sind wir uns zu gut, um die Dienstleistung auch des guten und schönen Redekonzepts oder der schönen Schrift auf Flipcharts zu erbringen? Was der große alte Pianist eigenhändig tun kann, das sollten wir allemal tun.

In einer Probenpause habe ich mit Stefano Fiuzzi geredet. Viele Konzerte gibt er heuer nicht, hat er mir auf meine Frage hin erzählt.

„Warum nicht?“

„Weil ich sehr viel unterrichte. Meisterklassen im In- und Ausland. Da habe ich zu wenig Zeit zum Üben und Vorbereiten von Konzerten. Das Vorbereiten aber ist das Allerwichtigste. Aus Respekt bin ich das beiden schuldig: dem Komponisten und dem Publikum. Das ist das Allererste, was ich jedem Studenten ins Herz lege und nie müde geworden bin, es zu wiederholen. Daher halte ich mich auch selber an diese goldene Regel. Konzerte gebe ich nur, wenn ich weiß, ich habe vorher genug Zeit für das Üben.“ Das sagt der, der zu den ganz Großen zählt.

Er sagt es und geht zurück an seinen Flügel, um Leonardo De Lisi zu begleiten. Ein alter weiser Mann, stolz und demütig zugleich, als großer Künstler ein  beeindruckend bescheiden auftretender Dienstleister. Ein Erlebnis.

Conclusio: Wer ein guter Redner sein will, ist zuvor aus Respekt vor der Mission und vor den Hörern ein guter Dienstleister. Die gute Dienstleistung der Rede beginnt zu Hause im „stillen Kämmerlein“.


4. Das technische Multitalent – Das E-Board aus Korea

Multitasking? Multiteaching? Multishowing?
Sie bilden Ihre Mitarbeiter konzern- / firmenintern aus? Sie schulen Ihre Kunden? Sie sind Gastgeber von Seminaren und Konferenzen und großen Meetings oder Kursen?

Sie brauchen Pinnwände, Flipcharts, eine Leinwand, einen Beamer, einen für alle sichtbaren, internetfähigen Großbildschirm und sonst noch alles mögliche? Sie wollen aber lieber ein einziges Werkzeug, mit dem allein Sie das alles tun können? Es ist jetzt da. Das E-Board aus Korea. Unglaublich, aber wahr: Es kann alles. Die genaue Produktbeschreibung sehen Sie hier.

Sie erhalten auf Wunsch eine persönliche Präsentation von einem treuen Newsletterleser von mir, Herrn Ing. Karl Sruc aus Wien. Wenden Sie sich vertrauensvoll an mich oder gleich direkt an Herrn Ing. Sruc. Sie finden ihn hier: www.karlsruc.at


5. Rhetorischer Paradigmenwechsel 2012? Ihr Ziel – unser Projekt! „Ich bringe Sie zum Reden!“

Das mache ich am Liebsten. Zum sehr guten Reden freilich. Weg von der lauen, langweiligen, lähmenden Mittelklasse – hin zur feurigen, frischen, freien Spitzenrede. Damit Ihnen alle gut und gerne zuhören, damit Sie die Wirkung erzielen, für die Sie sich entschieden hatten!

Entscheiden Sie sich für den rhetorischen Paradigmenwechsel 2012! Ich unterstütze Sie und Ihre Mannschaft individuell oder im Team. Ich begleite Sie auch gerne beim Vorbereiten einer wichtigen Rede, die Sie halten werden. Ich schreibe sie oder redigiere sie nach Ihrer Vorlage. Jeder Anlaß, jede Herausforderung ist willkommen.

Wünschen Sie sich für 2012, daß Ihre Reden und daß die Reden Ihrer Mitarbeiter Weltklasse werden? Dann rufen Sie mich an: 0676 / 72 55 143. Die weiteren Details klären wir unter uns, und ich mache mich an die Arbeit für Sie! Ich freue mich auf Ihren Auftrag! Diskretion ist Ehrensache, und Ihr Gelingen mein Ziel.

Auf Wiedersehen und beste Grüße,

Géza Molnár

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